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Lachgassedierung der einfache Weg zur entspannten Behandlung

Für Angstpatienten, starkem Würge- und Schluckreflex sowie bei längeren Behandlunge

Viele Patienten, Kinder wie Erwachsene, gehen meist ungern zum Zahnarzt oder haben sogar Angst davor. Viele Patienten bezeichnen sich selbst als Angstpatienten. Diese Zahnarztangst liegt meist an sehr schlechten Erlebnissen in der Kindheit und ist nur sehr schwer in den Griff zu bekommen. Die sogenannte Dentalphobie kann so stark ausgeprägt sein, dass Patienten jahrelang einen Zahnarztbesuch vermeiden. Heute ist diese Angst eigentlich unbegründet, denn dem Zahnarzt stehen moderne und schmerzfreie Verfahren zur Verfügung. So gibt es neben den verschiedenen Arten der Lokalanästhesie und der örtlichen Betäubung, auch die Möglichkeit der Sedierung, z. B. mit Lachgas. Eine Lachgas-Sedierung ist keine Narkose. Sie gilt als eine der verträglichsten, modernsten und sichersten Methoden, um entspannt und angstfrei behandelt zu werden.

Ihre Vorteile für Sie mit einer Sedierung durch Lachgas

Als Patient bleiben Sie während der gesamten Behandlung ansprechbar und verlieren nicht das Bewusstsein. Bei richtiger Dosierung und fachgerechter Anwendung entstehen keine Nebenwirkungen. Lachgas wird im Körper weder abgelagert, noch abgebaut. Es wird zu über 99 % abgeatmet.

Lachgas, bzw. das Lachgas-Sauerstoffgemisch wirkt zugleich beruhigend, entspannend und angstmindernd. Dabei sind Sie als Patient jedoch immer bei Bewusstsein und ansprechbar. Das Gasgemisch wird extrem schnell im Blut und im Gehirn aufgenommen und führt zu einer Art Schwebezustand. Es ist ein Gefühl, als läge man im Bett und würde bald einschlafen, als hätte man die richtige „Bettschwere“.

Nach der Behandlung verschwindet die Wirkung nach wenigen Minuten und Sie können unsere Zahnarztpraxis wieder verlassen. Wir empfehlen Ihnen eine Begleitperson, die Sie nach Hause fährt oder Sie wählen das Taxi. Auch wenn die Behandlung mit Lachgas sehr schonend ist, sollten Sie sich anschließend noch etwas ausruhen.

Sedierung mit Lachgas für Angstpatienten

Häufig ist die Sedierung mit Lachgas die letzte Möglichkeit für Angstpatienten einen Zahnarztbesuch und die zahnärztliche Behandlung „hinter sich zu bringen“. Gegenüber der Vollnarkose bietet die Sedierung mit Lachgas den Vorteil, dass Sie während der Behandlung ansprechbar bleiben und nicht das Bewusstsein verlieren. Sie erleben die zahnärztliche Behandlung ganz entspannt und vollkommen schmerzfrei und können die Zahnarztpraxis anschließend wieder verlassen. Die Lachgassederung ist sehr viel schonender und besser für den Körper zu verarbeiten. Mit der Angst nimmt auch die Schmerzempfindlichkeit ab, da der Körper sich entspannen kann und nicht verkrampft. Informieren Sie sich gerne ausführlich in unserer Praxis und lassen Sie sich persönlich beraten, wenn Sie unter einer stark ausgeprägten Zahnarztangst oder Dentalphobie leiden.

Lachgassedierung bei starkem Würge- und Schluckreflex

Stark ausgeprägte Würge- und Schluckreflexe können in manchen Fällen eine zahnärztliche Behandlung stark erschweren oder sogar unmöglich machen. Viele Patientinnen und Patienten empfinden den starken Würge- und Schluckreflex vor allem bei Behandlungen der hinteren Backenzähne, aber auch, wenn Absauger im Mund verbleiben müssen. Wir empfehlen die Sedierung mit Lachgas unter anderem bei der operativen Entfernung der Weisheitszähne, für eine Wurzelkanalbehandlung, für eine umfangreiche Parodontitis-Behandlung oder für das Einsetzen eines Implantates oder mehrerer Implantate. Der starke Würge- und/oder Schluckreflex wird mit der Lachgassedierung gemindert, bzw. komplett unterdrückt, da Sie sich entspannen und ein angenehmes Gefühl verspüren.

Die Sedierung mit Lachgas bei längeren Behandlungen

Eine umfangreiche Zahnsanierung kann einen längeren Zeitraum beanspruchen. Viele Patientinnen und Patienten empfinden das als sehr anstrengend und belastend. Mit der Sedierung mit Lachgas können umfangreiche Zahnbehandlungen vereinfacht werden. Sie vergessen die Zeit, entspannen sich und empfinden während der zahnärztlichen Behandlung keine unangenehmen Gefühle, Anspannungen und/oder Ängste. Selbstverständlich bleiben alle natürlichen Schutzreflexe erhalten, sodass Sie jederzeit mit uns kommunizieren können und zum Beispiel, um eine kurze Pause bitten können. Viele Patientinnen und Patienten berichten uns, dass sie die Zahnbehandlung als angenehm distanziert empfinden.

Für wen ist die Sedierung mit Lachgas geeignet und ist die Lachgassedierung gefährlich?

Bis auf wenige Ausnahmen ist die Sedierung mit Lachgas für jede Patientin und jeden Patienten geeignet. Vor der Behandlung mit Lachgas führen wir eine ausführliche Anamnese durch und besprechen Ihre Krankenvorgeschichte. Auch die Altersgruppe ist nicht beschränkt, sodass wir die Sedierung mit Lachgas auch bei Kindern und Jugendlichen durchführen können.

Nach der Behandlung wird die Lachgaszufuhr abgestellt und Sie erhalten für etwa fünf Minuten reinen Sauerstoff. Nach etwa 15-30 Minuten können Sie unsere Zahnarztpraxis wieder verlassen.

Nein, die Sedierung mit Lachgas ist nicht gefährlich. In mehr als 150 Jahren ist noch kein Fall aufgetreten, bei dem ein Patient einen ernsthaften Schaden durch die Lachgassedierung erlitten hat. Selbstverständlich sind eine moderne Ausstattung, ein geschultes Team und eine ausführliche Anamnese notwendig. Wir garantieren Ihnen in unserer Zahnarztpraxis die höchstmögliche Sicherheit, eine moderne Sedierungstechnik und ein spezialisiertes Team. Zur Unterstützung bei längeren Behandlungen bieten wir Ihnen ein entspannendes Tempur-Kissen, das Ihren Nacken entlastet.

Entfällt die örtliche Betäubung bei einer Behandlung mit Lachgas?

Nein, denn die Lachgassedierung kann die örtliche Betäubung nicht ersetzen. Es findet zwar eine Schmerzreduzierung statt, aber eben nur eine Reduzierung. Das Schmerzempfinden bleibt bestehen. Auf eine örtliche Betäubung kann nicht komplett verzichtet werden. Wir bieten Ihnen in unserer Zahnarztpraxis die Betäubung ohne Einstich Oraqix®. Die Anwendung mit Oraqix® erfolgt minimalinvasiv, da das Gel nur aufgetragen wird. Ob die Einstichfreie Betäubung für Sie in Frage kommt, ist von der Behandlung abhängig. Sprechen Sie uns gerne an. Wir erklären Ihnen das Vorgehen gerne persönlich in unserer Zahnarztpraxis und besprechen alle Möglichkeiten mit Ihnen.

Was ist Lachgas?

Lachgas wird seit mehr als 1845 mit großem Erfolg in der Medizin eingesetzt. Die chemische Bezeichnung ist Distickstoffmonoxid oder kurz N2O. Der Name Lachgas kommt davon, dass wenn man mehr als die notwendige Menge bekommt, etwas albern wird und anfängt zu lachen.

Wie läuft die Sedierung / Beruhigungseinleitung ab?

Sie atmen während der gesamten Zahnbehandlung Lachgas vermischt mit einer hohen Menge an reinem Sauerstoff ein. Die Dosierung des Lachgasanteils in diesem Gasgemisch richten wir ganz nach Ihren individuellen Bedürfnissen. Über eine Nasenmaske atmen Sie selbstständig und ruhig das Gasgemisch ein. Das Maskenmaterial ist extra schonend und anschmiegsam. Bei den Masken können Sie aus einer großen Vielfalt an verschiedenen Düften wählen. Die Maske bleibt danach ihr Eigentum und Sie können sie wieder benutzen.

Wie wirkt Lachgas?

Lachgas wirkt gleichzeitig beruhigend, angstreduzierend und schmerzlindernd. Auch der Würgereiz wird stark minimiert. Bei der Behandlung mit Lachgas verlieren Sie nie das Bewusstsein und sind immer ansprechbar. Nach der Behandlung verschwindet die Wirkung nach sehr kurzer Zeit und Sie können ohne Begleitperson und verkehrstüchtig unsere Praxis wieder verlassen.

Lachgas-Sedierung ist nicht neu

Die Verabreichung von Stickoxydul (Lachgas, N2O) ist das älteste aller dentalen Sedierungsverfahren und hat seinen Ursprung bereits im 19. Jahrhundert. Es handelt sich um ein sehr sicheres Verfahren, das weltweit millionenfach angewendet wird. Der Name Lachgas kommt davon, dass wenn man mehr als die notwendige Menge bekommt, etwas albern wird und anfängt zu lachen. Schwerwiegende Komplikationen sind bis heute nicht bekannt.

Wie sicher ist die Lachgassedierung

Die Sedierung mit Lachgas ist ein sehr sicheres und bewährtes Verfahren. Weltweit gehört die Lachgassedierung schon lange zum Praxisalltag. Insbesondere in den USA und Großbritannien wird Lachgas als Standardmethode in der Zahnmedizin eingesetzt. Lachgas ist in diesen Länder insbesondere sehr populär während der professionellen Zahnreinigung.

Nicht geeignet ist die Lachgas-Sedierung für Patienten mit einer COPD, nach einer bestimmten Augen-OP und während einer schweren Erkältung.

Durch die hohe Sicherheit eignet sich die Behandlung auch sehr gut für Kinder ab 4 Jahren.